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| mit den Ortsteilen Dannenberg/Mark, Falkenberg und Kruge/Gersdorf |
Bürgermeister: Ernst-Thälmann-Straße 10 Telefon:033458/30150 |
| weitere Informationen zur Gemeinde und den Bürgermeistern |
| Gemeindezentrum Dannenberg/Mark |
| Ortsteil Dannenberg/Mark |
| Der Ort Dannenberg/Mark liegt auf der höchsten Erhebung des Barnimplateaus, inmitten einer ausgeprägten Seen- und Mischwaldlandschaft. Er gehört zu den ältesten Dörfern des oberen Barnim. Der Gamengrund, eine Seerinne, die die Barnimhochfläche durchzieht, weist eine teilweise mittelgebirgsartige Form auf. |
| Die Struktur des Angerdorfes ist heute vor allem um den Dorfteich herum noch vorhanden. In aufgelockerter Bauweise bilden die Höfe den Kern des Ortes. Von der alten Bausubstanz sind jedoch nur wenige Reste z. B. die des alten Gutes, erhalten. Eine zentrale Grün- und Erholungsfläche des Ortes stellt der Anger dar, der mit dem Dorfteich, der Freilichtbühne und dem Spielbereich als Treffpunkt und Kommunikationsraum für das intakte Kulturleben des Ortes fungiert. |
| Die Straßenanbindung Dannenbergs erfolgt in Nord-Süd-Richtung über die L 35. Über Krummenpfahl erreicht man die Siedlung Gamensee. Diese liegt im Landschaftsschutzgebiet Gamengrund unmittelbar oberhalb des Gamensees. Sie dient ausschließlich der Erholungsnutzung und besteht aus ca. 100 Freizeit- und Wochenendhäusern. |
| Ortsteil Falkenberg/Mark |
| Der Ort Falkenberg/Mark liegt in einem der schönsten Wandergebiete des
Landes Brandenburg. Er liegt im Übergangsbereich zweier eiszeitlich geprägter,
in ihrem Erscheinungsbild sehr unterschiedlicher Landschaften: auf der einen
Seite das hüglige, wald- und seenreiche Barnimplateau und auf der anderen
Seite die weite Fläche des Oderbruchs. Der Ort zieht sich an der steilen,
bis zu 80 m abfallenden Hangkante am Rande der Oderniederung entlang. Das ehemalige Fischerdorf Falkenberg/Mark wird zusammen mit den Bauerndorf Cöthen 1334 erstmals urkundlich erwähnt. Ab ca. 1850 erlang für Falkenberg/Mark neben der Landwirtschaft die Erholungsnutzung aufgrund der reizvollen landschaftlichen Lage sowie die Nähe zur Kurstadt Bad Freienwalde erheblich an Bedeutung. Zur Erholung geeignete Flächen finden sich an der Roten Mühle, am Karpfenteich, auf dem Paschen- und dem Schmiedeberg sowie im Cöthener Tal. Hervorzuheben ist die Carlsburg, die einen herausragenden Blick über das Oderbruch bietet. Aber auch am Fontaneplatz gibt es Sehenswertes. Am 06.04.1998 erhielt die neuerrichtete Kindertagesstätte "Spatzennest" die Betriebserlaubnis. In der Einrichtung werden z. Zt. ca. 80 Kinder aus der Gemeinde betreut. |
| Ortsteil Kruge/Gersdorf |
| Alle Gemeindeteile liegen auf der Hochfläche des Barnim inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen, nur Neugersdorf grenzt an den südlichen Rand des Karutzer Waldgebietes. Das Landschaftsschutzgebiet ist von Neugersdorf, Gersdorf und Kruge gut erreichbar. |
| Der Gemeindeteil Kruge wird erstmals 1375 als Gutssiedlung auf wüster Feldmark erwähnt. Der alte Gutshof ist am nordwestlichen Ortsrand als Ensemble zusammen mit dem alten Speicher noch weitgehend erhalten, befindet sich heute in Privateigentum und wird in seinem Ursprung erhalten und saniert. Da dieser Teil des Dorfest durch die Randlage wenig ins Auge fällt, prägen vielmehr die landwirtschaftlichen Flächen sowie die in diesem Zusammenhang entstandenen Siedlungen im südlichen Bereich des Ortes das Dorfbild. |
| Mitten im Ort wurde im Jahre 1953 von der damaligen MTS das Kulturhaus erbaut, welches am 03.10.1953 eingeweiht wurde. Für dieses Haus besteht ein Pachtvertrag mit einem privaten Betreiber, der viele Veranstaltungen für die Jugend der umliegenden Dörfer der Landkreise Märkisch-Oderland und Barnim anbietet. Zusätzlich wird das Haus durch das Humanistische Internationale Beratungs- und Begegnungszentrum (HIBBZ) für die Jugendarbeit genutzt. In Kruge gibt es eine Kindertagesstätte "Kruger Spatzen", die gegenwärtig von ca. 35 Kindern aus der Gemeinde und aus Dannenberg/Mark besucht wird. Die Einrichtung wurde modernisiert und kann den Kindern unter optimalen Bedingungen eine harmonische und ganzheitliche Entwicklung bieten. |
| Das Kreuzangerdorf Gersdorf wurde im Jahre 1307 erstmals als "Ghearddestrop" und 1375 als Gerhardsdorf erwähnt. Charakteristisch für diesen Ort sind die vielen Nebengebäude aus Feldsteinen und die Feldsteinmauern. Großzügig angelegt sind die Abstandflächen entlag der Straßen und am Dorfteich. Denkmalgeschützt sind die Kirche und das Spritzenhaus der Feuerwehr Gersdorf-Kruge sowie zahlreiche Feldsteinscheunen z. T mit backsteinverzierten Giebeln. Schön anzusehen und charakteristisch sind die wertvollen Trockenmauern an allen vier Ortsausgängen, die mit ihrem reichhaltigen Bewuchs und sehr seltenen Arten eine zu erhaltende Rarität darstellen. |
| Wenige Kilometer westlich von Bad Freienwalde zieht sich von Neugersdorf aus der Gamengrund in südliche Richtung. Sowohl die Pflanzen- als auch die Tierwelt dieses Gebietes sind bemerkenswert. Seine Bedeutung wird durch den in Tiefensee direkt am Gamensee gelegenen Campingplatz unterstrichen. Insgesamt liegen in dem genannten Bereich des Gamengrundes zehn Seen und eine kleine Zahl von Wasserlöchern und Teichen. Dieses Gebiet wurde zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele. |
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