| Beerbaum |
|||||
| Zurzeit leben 110 Einwohner in Beerbaum und Gratze. Mittlerweile gehören die Orte zur Gemeinde Heckelberg – Brunow. Bei Beerbaum beginnt der Naturpark Barnim. Das Gutsareal hat der Kreis Märkisch-Oderland unter Denkmalschutz gestellt. | |||||
| 1375 | Erfuhren wir erstmals über das Dorf „Berbom“ etwas,durch das bekannte Karolinische Landbuch. | Der Name Beerbaum | |||
| Besaß die Familie Nymek ihr Stammgut in Beerbaum,sie ist also die älteste Gutsbesitzerfamilie. Es ist nicht unmöglich,dass sie das Lehen von der Familie Beerbaum,die nachweislich schon im 12.Jahrhundert in brandenburgischen Urkunden vorkommt übernommen hat,und das die Beerbaums die Lokatoren,die Gründer des nach ihnen benannten Dorfes waren." | Das Rittergut | ||||
| 1413 | wurde der Ort als vollkommen wüst bezeichnet. Als Dorf ist Beerbaum nicht wieder in Erscheinung getreten,es blieb Gutsbesitz. | ||||
| 1413 bis 1799 | übernahmen die Gebrüder von Sparr,Herrschaft von Trampe,das halbe verwüstete Dorf Beerbaum,bis 1437 übernahm die andere Hälfte des Dorfes der Sydower Werner von Holzendorf der es dann an die Tramper abgab | ||||
| 1631 | Im Dreißigjährigen Krieg verwüsteten die Schweden den Ort,er wurde eingeschlagen,ruiniert und ganz ausgeplündert. | ![]() ![]() |
|||
| 1799 | kaufte Jacob von Wendel das Gut Beerbaum. Er baute das Gutshaus und die Brennerei,betrieb Schafhaltung. | ||||
| 1804 | Erwarb Regierungsrat Justus von Conring das Anwesen und verkaufte es bald an die königliche Hofdame Julie Gräfin von Dönhoff,die Mutter des späteren Ministerpräsidenten Friedrich Wilhelm Graf zu Brandenburg. | ||||
| 1805 | Erwarb Julie Gräfin von Dönhoff für 106000 Taler das Rittergut Beerbaum,einschließlich der Nebengüter Gratze. | Die
Gräfin |
|||
| 1817/18 | ließ Julie Gräfin von Dönhoff das Schloss in Beerbaum erbauen. | ||||
| 1818 | wurde das „Chateau“der Julie Gräfin von Dönhoff fertig gestellt. | ||||
| 1834 | Am 28.01. starb im Alter von 66 Jahren,Julie Gräfin von Dönhoff,sie wurde auf dem Töllberg [ jetzt Veilchenberg genannt ] unter einer Linde beigesetzt. | ![]() |
|||
| Nach dem Tod der Julie Gräfin von Dönhoff übernahm ihr Sohn der preußische Ministerpräsident General Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg das Gut Beerbaum. Er ging oft und gern in der Beerbaumer Forst zur Jagd. Der Ministerpräsident hatte 8 Kinder,eine von ihnen war Mathilde von Brandenburg. | |||||
| 1835 | wurde Herr Fleck,von dem nachherigen Ministerpräsidenten Graf von Brandenburg,jenen edlen Mann,dessen Familie er mit wahren Pietät ergeben war,Generalvollmacht zur Administration der Rittergüter Beerbaum und Gratze gegeben. | ||||
| 1848 | wurde Herr Fleck von Sr. Majestät dem König,zum Königlichen Ökonomierrat ernannt. | ||||
| 1849 | führte Ökonomierrat Herr Fleck den Maisanbau in Beerbaum ein,allerdings handelte es sich um Maisgrünfutter. | ||||
| 1851 | wurde Ökonomierrat Herrn Fleck der Rothe – Adlerorden verliehen. | ||||
| 1865 | wurde Ökonomierrat Herrn Fleck der Königliche Kronen Orden verliehen. | InfoSeite 4, Blatt 1 und 2 | |||
| Was Herr Fleck in Beerbaum in 37 jähriger Wirksamkeit auf märkischen Boden leistete,daß,weiß die deutsche Landwirtschaft."Info Seite 4, Blatt 1und 2" | |||||
| 1870 | Am 4.Mai traf das Gut Beerbaum ein Schweres Brandunglück. Während auf dem Gehöft Steine gesprengt wurden,brach Feuer aus, das in kurzer Zeit das riesige mit Stroh gedeckte Schäfergebäude in Asche legte,wobei auch das Wohnhaus des Schäfermeisters nebst seiner Scheune. | ||||
| 1880 | eine Tochter des Ministerpräsidenten Mathilde von Brandenburg,heiratete den Grafen Erdmann von Pückler in dessen Besitz das Gut überging. | ||||
| wurde das alte Schulhaus ausgebaut | |||||
| 1895 | wurden die Überreste der Julie Gräfin von Dönhoff auf dem Friedhof Beerbaum überführt,wo man eine im Boden eingelassene Marmor Grabplatte findet. | ![]() |
|||
| 1906 | Wurde ein neues Schulhaus an der Straße Heckelberg errichtet,das alte Schulhaus wurde als Wohnhaus eingerichtet. | ||||
| 1908 | kam das Gut Beerbaum an die Erben des Grafen Erdmann von Pückler. | ||||
| 1927 | Seit 7.Oktober war Johannes Grell der erste Lehrer weitere Lehrer folgten. | ||||
| 1945 | wurde das gut Beerbaum durch die Beschlüsse des Potsdamer Abkommen enteignet. | ||||
| 1946 | einige Landarbeiter und Umsiedler erhielten Land und Wald durch die Bodenreform. | ||||
| das Volksgut wurde durch die Enteignung gebildet. | |||||
| 1948 | Ein Teil der Beerbaumer Kinder gingen nach Heckelberg in die Schule,Transportmittel:Pferdewagen | ||||
| Erste Siedlerhäuser wurden gebaut. | |||||
| Gründung einer Feuerwehr im Ortsteil Beerbaum/Gratze. | |||||
| 1950 | verstarb der Förster Friedrich Franz Bode,er wurde auf dem Friedhof in Beerbaum beigesetzt.Er wohnte und arbeitete Jahrelang in Beerbaum.Besonders wuchtig ist das liebevoll geplegte Grab für Friedrich Franz Bode.er muss ein tüchtiger Jäger gewesen sein,wie sein Grabspruch verrät. | ![]() |
|||
| 1952 | wurde die erste Verkaufsstelle eröffnet,im Schloss im Keller."[danach wurde neu gebaut] | ![]() |
|||
| 1953 | begann auf dem Volksgut Beerbaum eine landwirtliche Ausbilldung: | ||||
| 1.Ackerbau | |||||
| 2.Viehzuch | |||||
| 3.Gärtner | |||||
| Das Schloss wurde als Lehrlingsinternat umgebaut [ obere Etage]. | |||||
| wurde im Schloss der erste Kindergarteneröffnet.Es war ein Erntekindergarten.Später zog die Kita in die ehemalige Schule,danach in eine Baracke hinterm Konsum. | |||||
| wurde die Essenküche im Schloss im Keller eröffnet. | |||||
| 1954 | die LPG Heckelberg übernamm die Einzelbauern von Beerbaum. | ||||
| 1956 | Die Scheune auf dem Gutshof brannte ab. | ||||
| Neuer Betriebsleiter auf dem Gutshof. | |||||
| 1957 | alle Bewohner von Beerbaum erhalten die Banknoten der DDR,sie wurden umgetauscht im Schloss in Beerbaum. | ||||
| Fährt der 1.Bus [ Schulbus ] Trampe-Gersdorf-Kruge-Heckelberg. | |||||
| 1960 | Gründung der LPG Typ I in Beerbaum mit 3 Mitgliedern. | ||||
| 1963 | Pumpstation in Beerbaum erbaut. | ||||
| 1964 | wurde das Gut Beerbaum in das Volkseigene Gut Hohenfinow eingegliedert. | ||||
| 1966 | Werkstatt in Beerbaum erbaut. | ||||
| 1967 | Die Scheune am Schnitterhaus brannte in Beerbaum durch Brandstiftung ab. | ||||
| 1972 | Die Feldscheune in Gratze brannte durch Brandstiftung [ Kinderhand ] ab. | ||||
| 1980 | 15.April Waldbrand in Gratze. | ||||
| 1987 | 16.April Scheunenbrand in Gratze | ||||
| 1991 | im Monat Juli kam Graf Pückler nach Beerbaum. | ||||
| 1992 | am 1.Juli brannten Zwei Getreidefelder in Beerbaumer Wald | ||||
| 1993 | in den Bunkern des Beerbaumer Waldes sollte eine Atommüllanlage eingerichtet werden | ||||
| 1994 | die Treuhand bietet in Beerbaum und Gratze die Häuser zum kauf an | ||||
| immer noch aktuell Atommüllanlage-Beerbaumer Wald | |||||
| 2000 | im März wurde das Volksgut Beerbaum verkauft und am 01.September übernamm der neue Besitzer das Gut | ||||
| 2001 | im März besichtigte die Intressengemeinschaft [ Industriearchäologie] die Brennerei [ Dampfmaschine]" "Bild Nr.3" "Info Seite 5, Blatt 1 | ||||
| 2003 | am 07.05.gab es einen Brand in der Brennerei. | ||||
| ein neuer Schaukasten wurde angebracht | |||||
| im Juli wurde das alte Lehmhaus für die Instandsetzung von den Beerbaumern Dorfbewohnern als Gemeindezentrum vorgeschlagen | Geschichtliches zum Lehmhaus | ||||
| Am 20.11.wurden Baumpflanzungen[Berg-Ahorn-Bäume]von Heckelberg nach Beerbaum durchgeführt. | |||||
| 2004 | bekam die Trauerhalle auf dem Friedhof ein neues Dach und neue Fenster. | ||||
| 2005 | am 05.04.wurden 12 neue Kastianienbäume am gut geplanzt. | ||||
| am 08.06.wurde die Mülldeponie geschlossen. | |||||
| 2006 | im Februar wurde der Friedhof überschwemmt,alle Gräber waren unter Wasser bzw.unter Eis gesetzt.man sah nur noch die Spitzen von einigen Grabsteinen. | ||||
| Der Friedhof wurde neu Instand gesetzt,neu eingezäunt,Eingang versetzt und die Einfahrt neu errichtet. | |||||
| |
|||||
Impressum/ Sitemap/ Kontakt/ Home/ © Amt Falkenberg-Höhe 17.05.2011