Chronik von Brunow
als Zeittafel von 1347
     
Jahr
Ereignis
 
     
     

1228

Erste Erwähnung der Familie Brunne

 

1347

Erste urkundliche Erwähnung von Brunow

 

1373 - 1415

ist das Dorf wahrscheinlich durch Befehdung und Räuberei vernichtet worden

 

1412

Brunow wird als wüst bezeichnet und Ritter Heinrich von Glugen beginnt mit der Wiederbesiedlung

 

1450

erscheint die Familie von Termow im Schlossbuch als Alleinbesitzer von Brunow

 

1608

übernimmt Ernst von Pfuel das Gut Brunow als Besitzer

 

1618 - 1648

der 30jährige Krieg hat Brunow fast vernichtet, besagt eine Niederschrift aus dem Jahre 1648

 

1642

stirbt in Brunow der Letzte von Termow

 

1664

durch Schenkung des Kurfürsten an die Tochter des Letzten von Termow, Jungfer Barbara Emerentia, übergeben

 

1672

neuer Gutsbesitzer Balthasar von Kottwitz, Hauptmann zu Biesenthal und Chorin, Ehemann von Barbara Emerentia

 

1680

verkaufte er es für 5500 Taler an Generalmajor Jacob Christoph von Goetze

 

1714

dessen Nachfolger Friedrich Jacob von Goetze hat zur Melioration seines Lehngutes Brunow und völliger Ausbauung der Gebäude 4000 Taler ausgegeben

 

1717

durch den Gärtner Melchert wurde eine Parkanlage im englischen Stiel in Brunow angelegt

 

1719

als neuer Besitzer von Brunow wird der Geheime Finanzrat Christoph von Herold, der ein sehr vermögender Mann war und der den Adligen Hof bauen ließ und das Dorf besser einrichtete. Setzte das Gotteshaus in einen guten Zustand und ließ es mit Ziegelsteinen neu auspflastern, den Boden der Kirche legen, die Fenster vergrößern und gleichmachen, Kanzel und Gestühl neu verfertigen und den Kirchornat erneuern. Die auf dem Friedhof gelegene Glocke ließ er auf den Turm bringen

 

1744

nach dem Tod des Finanzrates Herold war das Gut zunächst auf seine Witwe und die beiden Töchter übergegangen

 

1750

Höhepunkt des Tabakanbaus durch den Arrendator J. Ch. Bugge

 

1767

übernahm Michael Leberecht Henschke die Pachtung von Brunow

 

1784

verkaufte der Hauptmann Friedrich Wilhelm von Ingersleben, Ehemann der Tochter von Finanzrat Herold, an Michael L. Henschke für 22000 Taler Gut Brunow

 

1796

übernahm der Schwiegersohn von Michael L. Henschke, Kammerherr Heinrich Ferdinand Bärensprung Gut Brunow

 

1823

Ging Brunow an den Amtmann Ferdinand Zenker über, der einer der hervorragendsten Landwirte des Kreises Oberbarnim war. Er gründete 1843 den "Bauern-Verein für Neustadt-Eberswalde und Umgebung."

 

1830

wurde durch Ferdinand Zenker in Brunow die Brennerei erbaut, sie diente in der ersten Zeit zur Eigenbierherstellung

 

1834

brennt die Nordseite des Dorfes, dabei wird die Kirche zerstört und viele Höfe fallen dem Brand zum Opfer

Geschichtliches von der Brunower Dorfkirche

1842

versiegte der Brunnen. Erst 1855 wurde ein neuer Brunnen errichtet. In dieser Zeit wurde das Trink- und Waschwasser aus dem See genommen.

 

1854

wurde die Schmiede gebaut, die man seit 1872 auch als Amtsgefängnis benutzt hat

 

1864

übernimmt der jüngste Sohn von Ferdinand Zenker, Adolph Zenker die Bewirtschaftung in Brunow. Nach ihm wurde das Gut von Wilhelm Zenker, Leutnant der Landwehr, im Auftrage der Zenkerschen Erben geführt.

 

1886

erfolgte der Bau des Viehstalles aus Feldsteinen

 

1869 - 1870

die Um- und Ausbauarbeiten am Herrenhaus wurden durch Adolph Zenker beendet

 

1894

wütete ein schweres Hagelunwetter, wobei der Kirchturm zerstört wurde

  Link x4 - Auszug aus dem Kirchenbuch von Brunow

1908

erhielt das Gut einen neuen Besitzer, den Leutnant Johann Veit aus Berlin. Das Gutshaus wurde mit einer Wasserleitung und elektrischem Licht versehen.

 

1911

geht das Gut in den Besitz des Majors Lange über. Unter seiner Herrschaft erfolgt ein Ausbau des Herrenhauses, der Neubau des Wirtschaftshofes und die Neuanlage des Parks.

 

1921

Gründung der Feuerwehr durch 7 Bürger des Ortes

 

1927

erfolgte der Verkauf des Gutes an Lerch für 1 275 000 Reichsmark. Er bewirtschaftete das Gut bis ca. 1937.

 

1930

wurde unter Lerch der Kindergarten im Ort gebaut, in dem alle Kinder des Gutes betreut wurden.

 

1937

übernahm von Berges die Gutsherrschaft und behielt sie bis zur Bodenreform im Jahre 1945

 

1945

Zerstörung des Schlosses durch einen Brand. Es diente in den letzten Kriegstagen als Lazarett.

 

09. 1945

erste Wahl der Gemeindevertretungen

 

12. 1952

Gründung der LPG Typ I mit 84,26 ha (als 12. Gemeinde)

 

1954

Übergang zu LPG Typ III "Einigkeit"

 

1955

Bau der Schweinemastanlage

 

1956

Neubau der Wasserleitungen

 

1957-1958

Ausbau des Rinder- und Schweinestalles

 

01.01.1959

Gründung der LPG Typ I "V. Parteitag"

 

1959

Bau des Hühnerstalles, des Futterhauses und des kombinierten Schweineaufzuchtstalles

 

1965

Bau des Silos aus Beton am Schafstall

 

1966

Übernahme der Försterei durch den StFB Eberswalde

 

1991

Gründung der Agrargenossenschaft Höhe e.G.. Im April wurde die Schäferei Heinz Wutke als Wiedereinrichtungsbetrieb gegründet.

Schäferei Wutke

1995

umfangreiche Anschlussarbeiten an das Erdgas- und Telekommunikationsnetz

 

1997

schrittweiser Austausch der alten Straßenbeleuchtungen, Anlegen des Sportplatzes, Gründung des Volleyballvolksportvereines "City of MOL", Gründung des Reit- und Fahrvereins Gamengrund

 

2006

Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr errichtet

 

2008

Kugel Turmknopföffnung Kirche

  Link x5 - Bilder Turmknopfurkunde und Inhalt (4 Bilder) + PDF-Datei

 

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